- Anmeldeschluss 13.01.2027 -
Verschiedene (hypno)therapeutische Techniken bei Traumafolgestörungen
Traumatische Ereignisse, d.h. Erfahrungen von Gewalt rufen immer zunächst überlebenssichernde Stressreaktionen bei Betroffenen hervor. Bleiben diese aber längerfristig bestehen und werden nicht ausreichend abgebaut können posttraumatische Belastungsstörungen, posttraumatische Depressionen und Trauerreaktionen, psychosomatische Erkrankungen und Dissoziationen als Folgeerkrankungen auftreten, was den Betroffenen eine Rückkehr in ein normales Leben erschwert.
In diesem Seminar sollen verschiedene hypnotherapeutische Basisinterventionen für psychotherapeutische Arbeit mit traumatisierten Personen vermittelt werden. Die Methoden basieren auf der Annahme, dass traumatische Ereignisse bei den Betroffenen eine Überlebenstrance induzieren, für deren Auflösung hypnotische Trancetechniken eingesetzt werden können.
In dem zweitägigen Kurs werden die neurobiologischen und psychosozialen Zusammenhänge der Interventionen besprochen und verschiedene Ressourcentechniken geübt. Im Anschluss wird die Integration des Geschehenen als letzter Therapiebaustein vorgestellt.
Dozentin:
Dr.med. Gisela Perren-Klingler, Basel